Meditation

     

    Wir führen verschiedene Meditationsformen durch – u.a. die „bewusste Atemlenkung“ (Physiotherapie), das „Pranayma“ (aus dem Yoga) und Übungen aus dem“ Zen“.

      

    1.)Bewusste Atemlenkung:

    Die bewusste Atemlenkung schult die Wahrnehmung unserer Atmung und die damit verbundenen körperlichen Reaktionen auf das Nachhaltigste. Intensive Konzentration auf unseren

    Atemrhythmus blenden Gedanken aus und machen so eine Konzentration auf das Wesentliche möglich.

    „Richtungsatmen“ z. Bsp. führt dazu, dass wir wieder alle Bereiche der Lunge und des Zwerchfells nutzen – so steht uns mehr Sauerstoff = mehr Energie für den Tag zur Verfügung.

    Die bewusste Atemlenkung ist sofort und überall einsetzbar.

    Im menschlichen Organismus besteht eine enge Beziehung zwischen kognitiven („denken“) und physiologischen („körperlichen“) Prozessen.

    Emotionale Zustände lassen sich wissenschaftlich am Muskeltonus nachweisen (siehe Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen), ebenso sind direkte Zusammenhänge zwischen physischen und psychischen Veränderungen und Veränderungen der Atmung zu beobachten. So führt Angst oder Stress beispielsweise zu einer flacheren und schnelleren Atmung, oder Erschrecken zum plötzlichen unwillkürlichen Einatmen und Luftanhalten.

    Oft sind also mit bestimmten unbewussten Atemmustern ebenso unbewusste emotionale Muster der Psyche verknüpft – diese können durch ein verbessertes Bewusstsein für die Atmung ihren zwanghaften und unbewussten Charakter verlieren.

    Auf diese Weise können eingefahrene Gewohnheitsmuster des Organismus sanft der bewussten Veränderung zugänglich gemacht werden. Die Atmungspraxis kann somit als Bindeglied zwischen Vorgängen des Körpers und geistigen Prozessen betrachtet werden.

     

    2.)Pranayma:

    Pranayama bezeichnet die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen im Yoga.

    Der Begriff „Pranayama“ bezeichnet also die bewusste Regulierung und Vertiefung der Atmung durch Achtsamkeit und beständiges Üben.

    Eine andauernde Konzentration auf die Vorgänge der Atmung und bewusst ausgeführte Atemtechniken können die Prozesse des Bewusstseins beeinflussen.

    Bei der Pranayama-Praxis ersetzen bewusst angewandte Techniken mit der Zeit die normalerweise unbewussten Atemmuster. Es gibt verschiedene Techniken, bei denen jeweils mit verschiedenen Muskelgruppen gearbeitet wird, vor allem mit dem Zwerchfell, sowie mit Brust-, Bauch- und Beckenbodenmuskeln.

    Auf diese Weise können die Atembewegungen kontrolliert werden.

    Als erstes Ergebnis der Praxis erhöhen sich zunächst die Sensibilität für die inneren Vorgänge der Atmung – und unbewusste, gewohnheitsmäßige Atmungsmuster können bewusst werden. (siehe „Bewusste Atemlenkung“)

                                                            

    Es gibt unendlich viele verschiedene Pranayamatechniken, die wohl bekannteste ist die Wechselatmung , weiterhin gibt es noch Atemtechniken wie den Feueratem, das Summen der Bienen, die Treppenatmung, die Atemreinigung, den  vitalisierenden Atem, die kühlende Atmung und und und….

    3.) Zen

    Die Praxis des Zen besteht zum einen aus dem Sitzen in Versunkenheit auf einem Kissen - die absichtslose, nicht auswählende Aufmerksamkeit des Geistes, ohne einem Gedanken zu folgen oder ihn zu verdrängen.  Die Augen bleiben halb geöffnet, der Blick bleibt entspannt ohne Umherschweifen zum Boden gesenkt.

     

    Ein anderer, ebenso wichtiger Teil der Zen-Praxis besteht aus der Konzentration auf den Alltag. Dies bedeutet einfach nur, dass man sich auf die Aktivität, die man gerade in diesem Augenblick ausübt, vollkommen konzentriert, ohne dabei irgendwelchen Gedanken nachzugehen.

    Beide Übungen ergänzen einander und sind dazu gedacht, den Geist zu beruhigen bzw. die „Gedankenflut“, welche einen durchgehend überkommt, einzudämmen.

    Indem während des Übens die Flut der Gedanken zur Ruhe kommt, wird das Erleben von Stille und Leere  möglich.

     

                       4.)Meditationshaltung

    Für Anfänger werden einfache Sitzweisen empfohlen, etwa der halbe Lotossitz , der sogenannte Burmesische Sitz oder der Fersensitz. Der Rücken ist in jedem Fall gerade und entspannt. Es gibt auch spezielle Meditationsbänkchen, die die Sitzhaltung erleichtern sollen.

    Es kann aber auch auf einem Stuhl sitzend meditiert werden, wenn die Sitzhaltungen auf dem Boden nicht möglich sind.

    Meditation bieten wir Ihnen als Einzelcoaching und Gruppenevent an.

    Es eignet sich besonders gut für Gesundheitsmanagement in Unternehmen.